Reden von Markus Kägi, Präsident des Regierungsrates 2017/2018

DV Nordostschweizerischer Schwingerverband

Grusswort zur Delegiertenversammlung des Nordostschweizerischen Schwingerverbands NOS am 20. Januar 2013 (es gilt das gesprochene Wort)

«Es kommt nicht nur auf die Bösen an, weder in der Politik noch im Schwingsport. Es kommt auf die vielen lieben Menschen an, die in den Gemeinden und Vereinen draussen wirken. Das ist unsere Basis, ob als Schwinger oder als Politiker. Und vielleicht müssen wir sie genau da suchen, die wahre Swissness.»

Wahlfeier für Ueli Maurer

Ansprache zur Wahlfeier für Bundespräsident Ueli Maurer im Landesmuseum am 13. Dezember 2012 (es gilt das gesprochene Wort)

«Wir feiern heute jemanden, der nach eigener Aussage ‚systembedingt‘ Bundespräsident geworden ist, ein Opfer des Turnus gewissermassen. Schon das Amt als Bundesrat nahm er aus Pflichtbewusstsein und mit dem Vorsatz des Dienens an und nicht in der Absicht, seinem politischen Werdegang irgendwelche Kronen aufzusetzen.»

Ehrung der Zürcher Olympiateilnehmer

Ansprache zur Ehrung der Zürcher Olympiateilnehmer vom 27. November 2012 (es gilt das gesprochene Wort)

«London 2012 hat der Verschiedenheit der Menschen so viel Raum gegeben, wie wir es noch selten erlebt haben. Wenn man den Sport nur unter dem Primat der Rekordleistung erfasst, dann kann er ins Eindimensionale und Erdrückende abgleiten. Wenn man den Sport aber als Chance zum Glück begreift - als Chance zum ganz persönlichen Glück jeder Sportlerin und jedes Sportlers - dann wird er für uns alle zum Glückserlebnis. Es spielt dann auch keine Rolle mehr, wer in der Arena und wer auf der Tribüne ist. Das Glück ist für alle da! Unter diesem Motto möchte ich auch unseren heutigen Anlass begreifen.»

300. Energiestadt Regensdorf

Ansprache zur Erteilung des 300. Labels «Energiestadt» an Regensdorf am 6. Oktober 2012 (es gilt das gesprochene Wort)

«Immer mehr Gemeinden nehmen ihre kommunale Energiepolitik unter die Lupe. Sie treffen Massnahmen, um ihre Energieversorgung zu optimieren, ihren Verbrauch zu verringern und ihre Raum- und Verkehrsplanung auf Nachhaltigkeit auszurichten – und das Bemerkenswerte dabei ist: Sie machen das alles freiwillig. Das ist heute, da bereits mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung in einer Energiestadt lebt, mindestens so nötig wie vor 21 Jahren, als die erste Energiestadt ausgezeichnet wurde.»

Underwägs vo Puur zu Puur

Referat zu «Underwägs vo Puur zu Puur» im Bezirk Bülach am 16. September 2012 (es gilt das gesprochene Wort)

«Immer wieder wird von der hohen Lebensqualität im Kanton Zürich gesprochen. Was das ist, wird allerdings meist aus der städtischen Perspektive heraus definiert. Es wird betont, welche Erholungsmöglichkeiten den Stadtmenschen auf dem Land offen stehen, und dort findet sich neben Wäldern und Gewässern auch eine Landschaft, welche dank den Bauern einen gepflegten Eindruck macht. Ich glaube, man muss diese Optik mal umkehren!»

Bundesfeier der Stadt Zürich

Ansprache zur Bundesfeier auf dem Bürkliplatz am 1. August 2012 (es gilt das gesprochene Wort)

Es wäre in unserer gegenwärtigen Situation kontraproduktiv, den Gegensatz von Stadt und Land auf einer Ebene weiterleben zu lassen, wo über Heimat und Nicht-Heimat entschieden wird. Heimat ist überall, in der Stadt und auf dem Land, und überall müssen wir an der Heimat arbeiten. Übrigens auch auf dem Land! Wir dürfen uns nicht einfach mit den überlieferten Bildern zufrieden geben. Die Heimat ist keine Mottenkiste.

Schlussakt des Kassationsgerichts des Kantons Zürich

Grusswort zum Schlussakt des Zürcher Kassationsgerichts am 21. Juni 2012 (es gilt das gesprochene Wort)

«Institutionen brauchen deswegen keinen Denkmalschutz, weil sie für ihren Denkmalschutz selbst sorgen. Daran muss man sie hindern, denn sie erbringen die Leistungen für die Allgemeinheit nur so lange, wie sie immer wieder in Frage gestellt werden. Institutionen muss man dazu zwingen, ihre Existenz und ihre Leistungen zu rechtfertigen. Das Kassationsgericht war eine Institution, die diesen Prozess am Laufen hielt.»

Einweihung des Obergerichts des Kantons Zürich

Ansprache zur Einweihung des Obergerichts am 9. Juni 2012 in Zürich (es gilt das gesprochene Wort)

«Die lange Geschichte dieser Mauern (wir reden von rund 850 Jahren) und die unverändert lebhafte Umgebung haben unser Bauprojekt bereichert. Wir, d.h. die Baudirektion mit dem Hochbauamt, haben Schutzmassnahmen getroffen, und die decken grob gesagt das gesamte Spektrum ab zwischen Denkmalschutz und Krawallschutz. Man kann auch sagen: Der „Schutz von etwas“ und der „Schutz vor etwas“ sind da immer Hand in Hand gegangen.»

Studienreise des Regierungsrates nach Berlin

Tischrede anlässlich des Empfangs in der Schweizer Botschaft am 15. Mai 2012 (es gilt das gesprochene Wort)

«Hier, im Zentrum von Berlin, hat die Schweiz ein wichtiges Zentrum, auch historisch gesehen. Hier wurde Schweizer Geschichte geschrieben. Und ich erlebe hier mit meiner kleinen regierungsrätlichen Reisegruppe so viel Freundlichkeit und Nähe, dass wir geradezu Heimatgefühle entwickeln. Wir treffen nicht auf das Fremde, sondern auf uns, auf unsere gemeinsamen kulturellen Wurzeln. Wir realisieren immer wieder neu, wie viele Koffer wir Schweizer doch in Berlin haben!»

Wahlfeier für Kantonsratspräsident Bernhard Egg

Rede zur Feier von Kantonsratspräsident Bernhard Egg am 7. Mai 2012 in Elgg (es gilt das gesprochene Wort)

«Berni Egg hat einfach etwas gegen leere Räume. Er will die Bude voll Menschen – voll glücklicher Menschen. Das beweist er mit seinem grossen sozialen Engagement. Berni Egg schaut, dass die Kirche im Dorf bleibt. Und der Zirkus auch. Etwas Besseres kann man über einen Politiker eigentlich nicht sagen.»

Wahlfeier in Niederglatt

Rede von Regierungsrat Markus Kägi anlässlich seiner Wahlfeier am 4. Mai 2012 in Niederglatt (es gilt das gesprochene Wort)

«Ich bin aus Niederglatt, seinen Vereinen und seiner Politik hervorgegangen. Ich sass in der RPK im Gemeinderat, dann war ich im Kantonsrat, jetzt bin ich sogar Regierungspräsident – und trotzdem habe ich nie vergessen, was ich dieser Gemeinde und dem Unterland generell zu verdanken habe. Was mich an dieses Rednerpult getrieben hat, ist nicht zuletzt ein grosses Gefühl von Dankbarkeit.»