Digitalisierung treibende Kraft für Innovationen im Gesundheitswesen

17.01.2017 - Veranstaltung

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Spannende Inputs zum Thema «Digital Health» gab es für eine Delegation der Zürcher Regierung anlässlich des traditionellen Unternehmerdinners der Kantone Graubünden und Zürich am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos. Regierungspräsident Mario Fehr, Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger nutzen die Gelegenheit, sich am WEF über die globalen Trends zu informieren, Netzwerke zu pflegen und die Anliegen des Kantons Zürich einzubringen.  

«Digital Health» beinhaltet den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, um die gesundheitlichen Probleme und Herausforderungen zu lösen. Es geht um die Entwicklung von vernetzten Gesundheitssystemen oder die Nutzung von Computertechnologien mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung effizienter zu machen und die Medizin individueller und präziser zu gestalten.

Zauberwort Vernetzung

Auf dem Podium: Moderator Felix Sutter (PWC Schweiz), Jeroen Tas (CEO Connected Care and Health Informatics, Philips), Lino Guzzella (Präsident ETH Zürich) und Andreas Wieland (CEO Hamilton Bonaduz AG).

Die angeregte Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und Forschung zeigte dabei das vielschichtige Spannungsfeld auf, in dem sich die Anspruchsgruppen im Bereich «Digital Health» bewegen. Der rasanten technologischen Entwicklung im Zuge der Digitalisierung stehen traditionelle Gesundheitssysteme und politische Realitäten sowie Patientengewohnheiten gegenüber, die es aufzubrechen gelte. ETH Zürich-Präsident Lino Guzzella und die beiden Wirtschaftsvertreter Jeroen Tas (CEO Connected Care and Health Informatics, Philips) sowie Andreas Wieland (CEO Hamilton Bonaduz AG) waren sich einig: Das Erfolgsrezept liegt in der Vernetzung verschiedener Kompetenzen und nicht zuletzt in der Verfügbarkeit von Daten. Informationstechnologien sollen genutzt werden, um medizinische Sachverhalte individuell zu klären, präzisere Diagnosen erreichen und die Patienten im eigenverantwortlichen Handeln zu unterstützen. Dem Faktor Mensch müsse dabei Rechnung getragen werden oder wie es ETH Präsident Guzzella auf den Punkt brachte: «Die Gesundheitsvorsorge muss so einfach sein, dass die Menschen die entsprechenden Tools auch nutzen. Das ist die Herausforderung.»

Der Kanton Zürich ist gut aufgestellt

Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh betonte, dass die Digitalisierung auch im Gesundheitswesen immer stärker zur treibenden Kraft für Innovationen wird. Gerade der Kanton Zürich sei dank attraktiver Rahmenbedingungen sowie hoher Innovationsfähigkeit gut aufgestellt, um von den kommenden Entwicklungen im Bereich «Digital Health» und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Wachstumspotenzial zu profitieren. Regierungsrätin Walker Späh verwies dabei auf das hervorragende Innovations-Ökosystem mit innovativen Unternehmen und Weltklasse-Hochschulen und -Forschungsinstitutionen – und schon bald auch mit dem Innovationspark.  

Zürcher Polizei-Know-how am WEF

Regierungspräsident Mario Fehr lässt sich über den Einsatz der Zürcher Kantonspolizei in Davos informieren.

Korpsangehörige der Zürcher Kantonspolizei sind mitverantwortlich für die Sicherheit am WEF. Ohne die bestens eingespielte und bewährte Zusammenarbeit der verschiedenen Polizeikorps und der Armee wäre ein Megaanlass wie das WEF gar nicht möglich. Die Zürcher Kantonspolizei sorgt dabei für die Sicherheit der WEF Teilnehmenden vom Empfang am Flughafen bis zur Ankunft in Davos. Am WEF unterstützen die Zürcher Polizistinnen und Polizisten mit ihrem Know-how ihre Kolleginnen und Kollegen aus Graubünden beim Personen-, Objekt- und Veranstaltungsschutz. Dazu kommen Patrouillen und Kontrollen.

Regierungspräsident Mario Fehr zu Besuch bei den Zürcher Polizistinnen und Polizisten.

Die Wertschätzung für dieses Engagement von Seiten der Regierung war auch anlässlich des WEF-Besuches deutlich spürbar. Regierungspräsident und Sicherheitsdirektor Mario Fehr besuchte die Polizistinnen und Polizisten vor Ort in Davos, liess sich über den Einsatz informieren und sprach namens der Regierung seinen Dank aus.

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