«Unsere nachbarschaftliche Verbindung ist eine Chance, im globalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen»

01.07.2016 - Veranstaltung,Medienmitteilung

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Regierungsrätin Carmen Walker Späh betonte anlässlich des Wirtschaftskonzils am Flughafen Zürich die Gemeinsamen Interessen der Bodenseeregion. Die 4. Industrielle Revolution und die Mobilität der Zukunft standen im Zentrum der vom IBK-Vorsitz Kanton Zürich ausgerichteten Veranstaltung. 80 hochkarätige Teilnehmende setzten die 2015 am Wirtschaftskonzil in Konstanz begonnene Reformdebatte zur Zukunft der Wirtschaft in der internationalen Bodenseeregion fort.

Nach einem fulminanten Auftakt mit über 500 Teilnehmenden im letzten Jahr in Konstanz wurde die Veranstaltungsreihe Wirtschaftskonzil nun in einem kleinen, hochkarätigen Rahmen mit interessierten Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern fortgesetzt. Eingeladen hatte der Kanton Zürich als IBK-Vorsitz 2016, um zwei Aspekte der «Herausforderung Digitalisierung», die 4. Industrielle Revolution und Verkehr 4.0, zu vertiefen.  

Digitalisierung in der Modellregion Bodensee gemeinsam angehen

Den großen Bogen vom historischen Konstanzer Konzil über das Zwingli-Jubiläum ins Zürich und die Wirtschaftsmentalität von heute schlug Historiker Markus Brühlmeier. Eine Einordnung der aktuellen Diskussion nahm Dr. Frank Speier, Vorsitzender der IBK-Kommission Wirtschaft vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium mit den Konstanzer Thesen des Wirtschaftskonzil 2015 vor und dankte dem Kanton Zürich für die Fortführung der Reformdebatte.

Regierungsrätin Carmen Walker Späh vom IBK-Vorsitz Kanton Zürich stellte fest: «Die Bodenseeregion ist dank attraktiver Rahmenbedingungen sowie hoher Innovationsfähigkeit gut aufgestellt, um vom weltweit prognostizierten großen Wachstumspotenzial als Folge der Digitalisierung der Wirtschaft weiterhin zu profitieren und sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten.» Die Volkswirtschaftsdirektorin Zürichs appellierte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: «Sehen wir also unsere nachbarschaftliche Verbindung als Chance, um im globalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen.»  

Auf dem Weg zu einer technischen und mentalen Transformation

Spannende Vorträge prägten das Wirtschaftskonzil.

Den Kern der Veranstaltung bildeten zwei grenz- und disziplinüberschreitende Foren zur 4. Industriellen Revolution und zum Verkehr 4.0. Bei beiden Feldern kommt es wesentlich darauf an, dass die smarte Technik und Automatisierung auf den Menschen ausgerichtet ist und ihn befähigt und entlastet. Daher braucht die digitale Transformation auch eine mentale Trans-formation, eine gehörige Portion Mut und einen Blick aufs Ganze. Die Veranstaltung zeigte erneut auf, dass die grenzüberschreitende Kooperation ein ergänzendes und sehr gutes Lernfeld ist.

Die Dialogreihe «Wirtschaftskonzil» wird mit weiteren kleineren und größeren Veranstaltungen in der internationalen Bodenseeregion fortgesetzt werden.

Strategiegespräch der IBK-Regierungschefs

Am Vormittag trafen sich die IBK-Regierungschefs zu ihrem alljährlichen Strategiegespräch. Im Zentrum der Beratungen stand die Gestaltung des Prozesses zur strategischen Erneuerung der IBK. Anschließend nahmen die Regierungschefs am Wirtschaftskonzil teil.

Politik 4.0 und Verwaltung 4.0

Bruno Sauter, Chef Amt für Wirtschaft und Arbeit.

In seinem Schlusswort unterstrich Bruno Sauter, Chef des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich und Mitglied der IBK-Kommission Wirtschaft, dass die Errungenschaften des disruptiven technologischen Fortschritts auch der agilen und vernetzten Entwicklung von Politik 4.0 und Verwaltung 4.0 bedürfen.  

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