Grenzüberschreitende Innovationen für die Zukunft

19.09.2016 - Veranstaltung

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Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh hat Vertreterinnen und Vertreter aus Bayern, Baden-Württemberg, Vorarlberg, Lichtenstein sowie den Kantonen Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen und den beiden Appenzell in Dübendorf zum e-Mobilitätskongress begrüsst.  

Wie lassen sich Projekte der e-Mobilität, welche heute und in Zukunft rund um den Bodensee angesiedelt sind, besser koordinieren und wie kann ihr Potenzial für die Region gemeinsam ausgeschöpft werden? Diesen und weiteren Fragen rund um die Mobilität mit Elektrofahrzeugen aller Art geht ein zweitägiger Kongress in Zusammenarbeit mit der internationalen Bodensee Konferenz (IBK) in Dübendorf nach.

Gian-Luca Bona, CEO der EMPA.

Gastgeberin ist die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA. Deren CEO, Gian-Luca Bona, hob vor den rund 50 Teilnehmenden die Wichtigkeit des Brückenbauens hervor, dem sich seine Forschungsinstitution verschrieben habe. Brücken über Landesgrenzen hinweg, zwischen Forschungsdisziplinen sowie zwischen Forschung und Anwendungen, insofern sei die IBK und ihre Vorhaben bei der EMPA bestens aufgehoben.

Der Kanton Zürich fördert e-Mobilität aktiv

Verspricht sich viel von Dübendorf: Volkswirtschaftsdirektorinn Carmen Walker Späh.

Regierungsrätin Carmen Walker Späh erwähnte einen weiteren guten Grund, warum Dübendorf als Veranstaltungsort ausgesuchte worden ist: hier werde nicht nur seit Jahrzehnten geforscht, hier werde auch der künftige Zürcher Innovationspark entstehen. «Und wer weiss: vielleicht wird hier in Dübendorf dereinst eine bahnbrechende Erfindung für die Mobilität der Zukunft ausgetüftelt, die weit über die Elektromobilität hinausgeht?», sagte Walker Späh. In Zürich ist vor allem der öffentliche Verkehr bereits weitgehend elektrifiziert, also ohne fossile Brennstoffe und klimafreundlich unterwegs. Und erst vor kurzem hat die VBZ einen ersten e-Bus vorgestellt. Der Kanton Zürich fördert die e-Mobilität bereits aktiv: Wer hier ein Elektromobil fährt, ist von der Strassenverkehrsabgabe befreit. Und der Kanton bietet Probefahrten mit e-Autos an und berät Firmen im Bereich des Mobilitätsmanagements und der Fahrzeugbeschaffung.

Herausforderungen machen nicht vor Landesgrenzen Halt

Beate Schuler, Geschäftsführerin der IBK-Kommission Verkehr.

Die Geschäftsführerin der IBK-Kommission Verkehr, Beate Schuler, hat anschliessend erläutert, dass die verschiedenen Bodenseeregionen bereits 1972, bei der Gründung der IBK, erkannt haben, dass viele Herausforderungen nicht vor Landesgrenzen Halt machen. Sie verspricht sich von der Tagung zu e-Mobilität und Klimaschutz, dass die entsprechenden Potenziale im Grenzraum erfasst werden sowie eine gemeinsame Stossrichtung und sinnvolle Handlungsansätze skizziert werden können.

e-Mobilität und Klimaschutz

Die Teilnehmenden lauschen den spannenden Vorträgen.

Der Kanton Zürich präsidiert 2016 die Internationale Bodensee Konferenz. Der zweitägige Kongress in der EMPA Akademie stellt am Montag die Koordination diverser e-Mobilitäts-Projekte rund um den Bodensee sowie deren Potential für die Region ins Zentrum. Der Klimaschutz ist das Thema am Dienstag.

Rede von Regierungsrätin Carmen Walker Späh

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