Sommerspaziergang mit Ernst Stocker

30.07.2015 - Veranstaltung

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Regierungspräsident und Finanzdirektor Ernst Stocker ist gemeinsam mit Medienvertretern über die sommerliche Halbinsel Au spaziert. Dabei hat er ihnen die besondere Stellung des Kantons Zürich innerhalb der Eidgenossenschaft sowie die wichtige Funktion des Kantons als Arbeitgeber und Ausbildner näher gebracht.

Nur wenige S-Bahn-Minuten vom grössten Bahnhof der Schweiz findet man sich an so malerischen Orten wie der Halbinsel Au. «Das ist für mich Teil der hohen Lebensqualität des Kantons Zürich», so Ernst Stocker. Dass er die Medienvertreterinnen und -vertreter zu einem Spaziergang auf die Au eingeladen hat, liegt jedoch auch daran, dass er selber aus Wädenswil stammt. Und zudem liegt auf der Au das kantonale Bildungszentrum.

«Zu einer guten Milchkuh muss man gut schauen»

Regierungspräsident Ernst Stocker (rechts) unterwegs mit Medienleuten.
Regierungspräsident Ernst Stocker (rechts) unterwegs mit Medienleuten.

Dafür zu sorgen, dass Zürich seine hohe Attraktivität behält, ist gemäss Ernst Stocker eines der obersten Ziele der Regierung. Der Kanton stellt jeden fünften Arbeitsplatz der Schweiz zu Verfügung und liefert rund einen Viertel der gesamten direkten Bundessteuer der natürlichen Personen nach Bern. Darüber hinaus berappt der Kanton Zürich knapp einen Drittel der Netto-Einzahlungen in den Nationalen Finanzausgleich. Kurzum: Zürich ist (nebst Basel und dem Lac Léman) der wichtigste Wirtschaftsmotor der Schweiz. Und diesem gilt es, Sorge zu tragen, so Stocker: «Es ist wie bei einer guten Milchkuh. Wenn Sie dieser nicht gut schauen, gibt sie bald einmal keine Milch mehr.»

Die Herausforderungen, denen sich der Kanton stellen muss, sind mannigfaltig. Bald leben rund 1,5 Millionen Menschen im Kanton, rund ein Drittel der Zuwanderung passiert übrigens aus anderen Kantonen. Das erfreuliche Bevölkerungswachstum führt aber auch zu höheren Kosten, etwa im Gesundheitswesen, in der Bildung und im Verkehr.

Vielfältiges Ausbildungsangebot

Die kantonalen Mitarbeitenden erbringen vielfältige Dienstleistungen, wie Ernst Stocker in seinem Referat betont.

Des Weiteren hat der Regierungspräsident den Medien ein anderes Thema näher gebracht, das ihm am Herzen liegt: Der Kanton Zürich als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte. Dies hat er in einem kurzen Referat im «Kantonalen Bildungszentrum Vordere Au» unterstrichen.

Die rund kantonalen Mitarbeitenden (25'000 Vollzeitstellen ohne die selbständigen Betriebe) vereinen nicht zuletzt ein geballtes Expertenwissen, das vom Bund, den Gemeinden und nicht zuletzt der Wirtschaft rege angezapft wird. Die meisten arbeiten im Bildungs-, im Gesundheitswesen oder sorgen für Sicherheit.

Der Kanton muss ein attraktiver Arbeitgeber bleiben, ist Stocker überzeugt. Und weiter einen wichtigen Beitrag an die Ausbildung junger Leute leisten. So absolvieren rund 130 junge Menschen die KV-Lehre beim Kanton, etwa 60 Informatiker werden ausgebildet und rund 300 weiteren Lernenden bietet der Kanton eine Ausbildung in diversen Berufen. Darunter beispielsweise Bekleidungsgestalterinnen, Forstwarte, Gärtner, Köche, Landwirte, Winzer, Schreiner, Logistiker, Laboranten und viele mehr.

Text und Bilder: Roger Zedi

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