Sechseläuten 2015 «Züri mitenand»

10.04.2015 - Veranstaltung

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Pünktlich um sechs Uhr hat Regierungspräsidentin Regine Aeppli im Namen des Regierungsrates und als Vertreterin des Gastkantons Zürich den Holzstoss unter dem Böögg auf dem Sechseläutenplatz in Flammen gesetzt.

Genau 20 Minuten und 39 Sekunden nachdem der Scheiterhaufen angezündet worden war, explodierte der Kopf des Riesenschneemanns. Geht es nach dem Zürcher Böögg, so wird der Sommer 2015 ziemlich mies. Ganz anders die Stimmung, die war bei den Zuschauerinnen und Zuschauern und beim Gastkanton Zürich heiter und gelassen.

Buntes Unterhaltungsprogramm und kulinarische Höhenflüge

Regierungspräsidentin Regine Aeppli setzt den Holzstoss mit dem Böögg in Flammen.
Regierungspräsidentin Regine Aeppli setzt den Holzstoss mit dem Böögg in Flammen.

Auf Einladung des Regierungsrates hatten am Freitagabend rund 200 geladene Gäste im Festzelt auf dem Lindenhof der Eröffnungsfeier des Sechseläutens 2015 unter dem Motto «Züri mitenand» beigewohnt. Der Gastkanton Zürich setzte dabei auf ein buntes Unterhaltungsprogramm und kulinarische Höhenflüge.

Die Korpsmusik der Kantonspolizei Zürich eröffnete mit dem Sechseläuten-Marsch die Feier des diesjährigen Frühlingsfestes. Unterhaltung boten ausserdem das Volksmusik-Quintett Ils Fränzlis da Tschlin aus dem Unterengadin, Kabarettistin Madlen Arnold aus Altdorf mit ihrem Kurzprogramm «Alpärosä, Edelwyss» und die Band aus Winterthur «Sebass». Für kulinarische Höhenflüge sorgten sowohl Zürcher Spezialitäten als auch typische Gerichte aus den vier Bergregionen Schächental, Greyerzerland, Val Müstair und der oberen Leventina.

Solidarität im Mittelpunkt des Gastauftrittes

Regierungspräsidentin Regine Aeppli, flankiert vom Standesweibel, spricht zu den versammelten Zoiftern.
Regierungspräsidentin Regine Aeppli, flankiert vom Standesweibel, spricht zu den versammelten Zoiftern.

Der Kanton Zürich stellte bei seinem Gastauftritt nicht primär sich selbst, sondern seine Solidarität mit anderen Regionen und Ländern ins Zentrum. Auf dem Lindenhof war die Ausstellung der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden und diejenige mit Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, die durch den Lotteriefonds des Kantons Zürich unterstützt werden, zu sehen. Die Solidarität des Kantons Zürich im In- und Ausland wurde anhand von Beispielen aus allen vier Sprachregionen der Schweiz und von vier Auslandprojekten aus den Bereichen Bildung, Soziales und Gesundheit veranschaulicht.

Text: Cristina Casanova
Fotos: Roger Zedi

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