Historisches Lexikon der Schweiz mit «Zürcher Band» komplett

27.10.2014 - Veranstaltung

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Markus Kägi

Regierungsrat Markus Kägi hat am Freitagabend im Kunsthaus Zürich im Namen der Regierung den 13. und letzten Band des Historischen Lexikons der Schweiz entgegengenommen. Mit dem «Zürcher Band» ist das Historische Lexikon der Schweiz nach 25-jähriger Arbeit nun vollständig.

Überreicht wurde Markus Kägi der „Zürcher Band“, der die Buchstabenbereiche Vio bis Zz beinhaltet, von der Stiftungsratspräsidentin Martine Brunschwig-Graf. Der letzte Band ist reich bebildert und geprägt durch die vier Kantonsartikel Waadt, Wallis, Zug und Zürich. Insgesamt 2‘929 Artikel auf 918 Seiten erzählen u.a. über den 1. Weltkrieg, den Zürcher Bürgermeister Hans Waldmann und den Reformator Huldrych Zwingli. Bei den Sachartikeln widmen sich vierzehn Artikel dem Anfangsbegriff «Volk-», wie Völkerbund und Volkslied. Auch an ökonomischen Stichwörtern fehlt es nicht, es geht um Wirtschaftliche Landesversorgung, Wirtschaftskrieg und Wirtschaftswachstum. Mit den Artikeln zum Westfälischen Frieden von 1648 und zum Wiener Kongress von 1814/1815, zwei Friedensschlüsse, welche die Rolle der Schweiz in der europäischen Staatengemeinschaft jeweils neu definierten, werden auch die internationalen Verflechtungen in das Lexikon mit eingebunden.

Vernissage Historisches Lexikon der Schweiz
Auf dem Bild zu sehen sind (v.l.n.r.): Stadtrat Richard Wolff, Gemeinderatspräsidentin von Winterthur Barbara Günthard Fitze, Regierungsrat Markus Kägi, Stiftungratspräsidentin Martine Brunschwig-Graf, Ruedi Bienz vom Schwabe Verlag, Gilles Attinger von Editions Attinger und Luca Dadò von Armando Dadò Editore


Im Historischen Lexikon wird die Geschichte auf dem Gebiet der heutigen Schweiz von der Urgeschichte bis zur Gegenwart in fast 40‘000 Artikeln erzählt. Insgesamt liegen 41 Bände vor. 13 je auf Deutsch, Französisch und Italienisch sowie zwei rätoromanische Teilausgaben. Über 3200 Leute haben am grössten, je vom Bund finanzierten geisteswissenschaftlichen Unternehmen der Schweiz mitgearbeitet. Von 1988-2014 wurde durchschnittlich fünf Millionen Franken pro Jahr für die Herstellung des Lexikons ausgegeben.

Bilder: Nik Hunger

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