Zürichstrasse in Adliswil soll entlastet werden

12.07.2018 - Medienmitteilung

Zurück zu Aktuell

Die Zürichstrasse in Adliswil soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Der Regierungsrat hat dafür gebundene Ausgaben von 1,8 Millionen Franken bewilligt und dem Kantonsrat neue Ausgaben von 12,46 Millionen Franken beantragt.

Mit dem Bau der Westumfahrung und der damit verbundenen Entlastung des Sihltals wird der Verkehr nach Zürich primär über die Sihltalstrasse geführt. Daneben wird auch die Zürichstrasse durch Adliswil genutzt. Um diesen Ausweichverkehr einzudämmen, hat der Kanton Zürich im Abschnitt Tiefackerstrasse bis zur Stadtgrenze von Zürich verschiedene Dosierungsmassnahmen in Kombination mit Busbevorzugungsanlagen geplant. Damit soll erreicht werden, dass der Verkehr von und nach Langnau am Albis auf der Sihltalstrasse verbleibt und nicht die Ausweichroute über die Zürichstrasse wählt.

Zwischen den Gebieten Dietlimoos-Moos, Sunnau und der Stadtgrenze zu Zürich soll zudem in den kommenden Jahren ein neuer Stadtteil entstehen. Das ausgearbeitete Strassenprojekt setzt daher auch das Betriebs- und Gestaltungskonzept der Stadt Adliswil um und wertet den Strassenraum auf.

Lichtsignalanlagen und Busspur dosieren Verkehr

Die Kreuzungen Tüfi, Grüt und Moos werden umgebaut und neu mit einer Lichtsignalanlage gesteuert. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sind neue Fussgängerübergänge mit Schutzinseln sowie beidseitig durchgehende Velostreifen und Trottoirs vorgesehen. Die Bushaltestellen werden hindernisfrei ausgebaut. Zudem wird eine separate Busspur erstellt, die für beide Fahrtrichtungen genutzt werden kann. Daneben sollen auch die Beleuchtung und die Strassenentwässerung angepasst werden. Der Fahrbahnbelag wird erneuert.

Das Strassenprojekt kostet insgesamt 14,26 Millionen Franken. Der Regierungsrat hat die gebundenen Ausgaben von 1,8 Millionen Franken bewilligt und dem Kantonsrat neue Ausgaben von 12,46 Millionen Franken beantragt. Die Stadt Adliswil hat einen Kostenanteil von 5,8 Millionen Franken bewilligt.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

Zurück zu Aktuell