Beitrag für das Züri Fäscht 2019

14.12.2018 - Medienmitteilung

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Der Regierungsrat unterstützt auch das nächste Züri Fäscht, das am ersten Juli-Wochenende 2019 stattfindet. Er hat dem Verein Zürcher Volksfeste einen Beitrag von 500'000 Franken aus dem Lotteriefonds zugesichert.

Das Züri Fäscht findet alle drei Jahre statt und ist weit über die Stadt Zürich hinaus beliebt. Beim letzten Mal hat das Volksfest, verteilt auf drei Tage, rund zwei Millionen Menschen in das Zürcher Stadtzentrum gelockt. Während das Organisationskomitee (OK) vor drei Jahren den Nachtzuschlag des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) aus logistischen Gründen für alle Besucherinnen und Besucher pauschal übernehmen musste, werden diese den Obolus nächstes Jahr selber bezahlen müssen, wenn sie das Angebot der Nachtverbindungen in Anspruch nehmen. Das OK hat sich aber verpflichten müssen, den ZVV beim Verkauf des Zuschlags zu unterstützen.

Ebenfalls mit 500'000 Franken unterstützt der Regierungsrat die Sanierung der Sust in Horgen. Das denkmalgeschützte einstige Umschlags- und Lagergebäude am See beherbergt seit mehreren Jahrzehnten ein überkommunal bedeutendes Museum, das unter anderem die Historie der Textilindustrie am Zürichsee thematisiert. Das auf 3,45 Millionen Franken veranschlagte Erneuerungsprojekt wird grösstenteils von der Gemeinde Horgen finanziert. Überregionale Bedeutung misst der Regierungsrat auch dem Limmattaler Kulturprojekt gleis21 in Dietikon bei, das er mit 150'000 Franken aus dem Lotteriefonds unterstützt. Geplant sind in einer ehemaligen Farbenfabrik unter anderem Atelierplätze, ein Bistro sowie Veranstaltungs- und Kreativräume für Kulturschaffende. Getragen wird das massgeblich von der Stadt Dietikon finanzierte Umbauprojekt heute durch einen Verein.

Weitere Beiträge aus dem Lotteriefonds gehen an die Wohnbaugenossenschaften Zürich für eine Ausstellung im Haus Bellerive zum 100-jährigen Bestehen im nächsten Jahr (200'000 Franken), an den Albani Music Club in Winterthur für die Erneuerung der Infrastruktur (45'000 Franken), an die Stiftung blindekuh für die Erneuerung des Dunkelrestaurants in Zürich (40'000 Franken) sowie an die Stiftung Profil in Zürich für Kurzfilme über die berufliche Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigung (15'000 Franken).

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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