Sportzentrum Kerenzerberg: Wichtig für den Sport im Kanton Zürich

21.12.2017 - Medienmitteilung,Medienkonferenz (Video)

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Seit 1971 besitzt der Kanton Zürich mit dem Filzbacher «Sportzentrum Kerenzerberg» das drittgrösste polysportive Sportzentrum der Schweiz. Das äusserst viel genutzte Zentrum wird in den nächsten Jahren für rund 50 Millionen Franken fit für die Zukunft gemacht. Dabei werden die Anlage instandgesetzt, eine zusätzliche Dreifachsporthalle sowie ein neuer Unterkunftstrakt mit zusätzlichen Betten realisiert.

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Seit 1971 schwitzten unzählige Zürcher Sportlerinnen und Sportler im Sportzentrum Kerenzerberg. Das nach den nationalen Sportzentren Magglingen und Tenero drittgrösste Sportzentrum der Schweiz steht im Eigentum des Kantons Zürich und bildet im glarnerischen Filzbach eine sportliche «Zürcher Enklave». Der Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) betreibt das Zentrum im Auftrag des Kantons und beherbergt jährlich 4000 Kurse mit insgesamt 30'000 Übernachtungen. Rund drei Viertel davon entfallen auf Sportlerinnen und Sportler von Zürcher Sportvereinen, kantonale J+S-Kurse, Zürcher Schulen oder übrige Nutzende wie beispielsweise die Kantonspolizei Zürich. In den letzten Jahren waren ein Drittel der Nutzenden des «Kerenzerbergs» unter 16 Jahre alt.

Trotz laufend nachgeführten Unterhaltsarbeiten erfüllen die bestehenden Anlagen die gestellten Ansprüche nicht mehr. Vor allem besteht Bedarf nach mehr Hallenraum, zusätzlichen Theorieräumen und einer höheren Bettenkapazität. Nachdem der Regierungsrat die entsprechende Ausgabe für die Projektierung im Dezember 2016 bewilligt hatte, genehmigte er nun eine Ausgabe von insgesamt 50 Millionen Franken. Finanziert wird dieser Betrag nicht über Steuermittel, sondern über den aus Lotteriegeldern gespiesenen Sportfonds des Kantons.

Unter der Leitung des kantonalen Hochbauamtes wird das Projekt «Silhouette» der Burkard Meyer Architekten BSA AG aus Baden realisiert. Das Projekt, das als Sieger aus einem Wettbewerb hervorging, sieht einen Neubau einer Dreifachsporthalle mit integriertem Werkhof vor. Zudem wird das über vierzigjährige Unterkunftsgebäude rückgebaut und durch einen neuen, grösseren Unterkunfts- und Schulungstrakt ersetzt, der über einen flachen Verbindungsbau an das bestehende Empfangsgebäude anschliesst. Damit können die heutigen Kapazitätsengpässe bei Sporthallen, Betten und Theorieräumen behoben und ein zeitgemässer Betrieb des Sportzentrums auch in Zukunft gewährleistet werden. Bei der neuen Dreifachsporthalle wird die Chance genutzt, dieser einen Werkhof anzugliedern und darin bisher auf verschiedene Anlageteile verteilte Werkstätten zusammenzufassen. Dies optimiert die Betriebsabläufe und erlaubt damit, die Preisgestaltung auch nach Fertigstellung des neuen Zentrums an der heutigen Tagespauschale von 60 Franken pro Übernachtung inklusive Vollpension und Anlagennutzung zu orientieren.

Damit wird der für den Zürcher Sport wichtige «Kerenzerberg» fit für die Zukunft. Nach der Instandsetzung und Erweiterung steht mit der zusätzlichen Dreifachsporthalle und den zusätzlichen Betten im neuen Unterkunftstrakt wieder ein Angebot zur Verfügung, das dem Bedarf der Zürcher Sportlerinnen und Sportler entspricht.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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