Regierung empfängt Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann

24.06.2016 - Medienmitteilung,Veranstaltung

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Winfried Kretschmann und Mario Fehr

Eine Delegation des Regierungsrates hat am Freitag Mitglieder der Landesregierung von Baden-Württemberg unter Führung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu einem Austausch über aktuelle Themen empfangen. Es ist der erste Auslandbesuch des im März wiedergewählten Ministerpräsidenten.  

Zur Delegation aus Baden-Württemberg gehörte neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann auch die Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Freiburg, Bärbel Schäfer, und der deutsche Botschafter in Bern, Dr. Otto Lampe. Die Zürcher Regierung war vertreten durch Regierungspräsident Mario Fehr, Justizdirektorin Jacqueline Fehr und Gesundheitsdirektor Dr. Thomas Heiniger.  

Enge Verflechtung mit Baden-Württemberg

Empfang von Winfried Kretschmann durch eine Delegation des Regierungsrates
Empfang im Rathaus: Regierungsrat Dr. Thomas Heiniger, die Regierungsrpräsidentin des Regierungsbezirks Freiburg, Bärbel Schäfer, Regierungspräsident Mario Fehr, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Dr. Otto Lampe, deutscher Botschafter in Bern und Prof. Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr (von links).

Beide Seiten betonten die besondere Bedeutung und Qualität der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Verkehr und Energie. Regierungspräsident Mario Fehr wies auf die enge Verflechtung der Zürcher Wirtschaft mit der Wirtschaft Baden-Württembergs hin. So erarbeiten allein die Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus den Landkreisen Konstanz und Waldshut einen Einkommenstransfer von jährlich fast 1,3 Milliarden Franken.

Die Aufrechterhaltung der Rahmenbedingungen für diesen Austausch sei, so Regierungspräsident Mario Fehr, nur mit flankierenden politischen Massnahmen möglich. Dazu gehöre, divergierende Interessen frühzeitig in einem geeigneten Rahmen zu thematisieren und anzugehen – so zum Beispiel das Thema Flugverkehr. Baden-Württembergs Regierungspräsident sagte mit Blick auf die Flughafen-Diskussion, dass sein Land grosses Interesse an einer dauerhaften Konsenslösung habe. Auch als gute Nachbarn könne man nicht immer einer Meinung sein. Entscheidend sei, dass Meinungen offen und transparent geäussert und diskutiert werden.

Zur Sprache kamen ausserdem die Verkehrsanbindung der Metropolen Stuttgart und Zürich mit der Bahn und die Zusammenarbeit im Rahmen der Internationalen Bodenseekonferenz IBK, die der Kanton Zürich in diesem Jahr präsidiert.  

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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